08.06.2018

„Maikäfer flieg…“

alvivi im Gemeinschaftszentrum Jungbusch
Copy of Maikaefer

Der Zweite Weltkrieg – der Syrienkrieg – Flucht und Vertreibung: die Ausstellung „Maikäfer flieg…“ von Sophie Sanitvongs, Lisa Massetti und Mehmet Ungan fängt den universellen Charakter von Leid, Verlust und Überlebenswillen, die durch Krieg und Flucht verursacht werden, ein. Sie präsentiert historische Quellen und aktuelle Zeugnisse, das gesprochene Wort, Musik und visuelle Impulse, um Erfahrungen und Innenwelten von Geflüchteten sichtbar und nachfühlbar zu machen. Darum wurden in einem Teil der Ausstellung nur Dokumente und Bilder gezeigt, die während des Zweiten Weltkriegs dazu dienten, Verwandte und Freunde zusammenzuführen. Unter anderem die Briefe von „Tante Lili“, die sie 1943 an ihre Schwester schickte und in denen sie über ihre Situation und ihren Fluchtort berichtete. Bei Leila und Nawar, die in der Gegenwart aus Syrien flüchteten, sah es nicht anders aus. Außer, dass sie über „Whats App“ miteinander kommunizierten. Der Inhalt der alten und der neuen Nachrichten ist fast gleich. Gleich wie Mannheim nach dem zweiten Weltkrieg sieht auch Nawars und Leilas Heimatstadt Aleppo aus. Am Ende der Ausstellung wurde ein Video des zerstörten Mannheim gezeigt, um zu verdeutlichen, wie grausam und traurig der Krieg ist.
Das Team der alvivi-Redaktion besuchte die Ausstellung; hier können Sie den entstandenen Beitrag anschauen:
https://www.youtube.com/watch?v=tx-sQcSIIJg

 

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