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Weibliche Genitalverstümmelung und MiMi-Gewaltprävention

Beginn:
10.10.2019 10:00
Ende:
10.10.2019 17:00
Ort:
Ida-Scipio-Heim, Murgstraße 2, 68167 Mannheim
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Kostenloses Fachkräftetraining für MitarbeiterInnen des Gewaltschutz- und Gesundheitsbereichs

Thema: In Europa leben ca. 1 Millionen Frauen, die in unterschiedlichen Formen genital verstümmelt sind. Die Berührung und Konfrontation mit dem Thema weibliche Beschneidung erzeugt bei vielen Menschen extremes Unbehagen. Dies ist zwar verständlich, jedoch in der Begegnung und im Austausch mit betroffenen Frauen nicht förderlich. Gerade für MitarbeiterInnen des Gewaltschutzsystems ist eine profunde Kenntnis von Formen, Verbreitung und Risiken dieser Praxis von hoher Relevanz. Die zugefügten Traumata lassen sich kaum wirklich heilen, wohl aber kann eine präventive Praxis junge Mädchen und Frauen davor schützen, das Schicksal von weltweit ca. 100 Mio Frauen zu teilen.

Ablauf:

  • Einführung in die Thematik und Erwartungen der TeilnehmerInnen
  • Präsentation zu Typen und gesundheitlichen Folgen von FGM
  • Handlungsmöglichkeiten
  • Fall Beispiele aus der Praxis – FGM  als Kindeswohlgefährdung? FGM-Verdacht  , Hypothese oder Interpretation: Optimale Einbindung der Eltern.

Referentin: Dr.  Mariame  Racine Sow studierte Soziologie und promivierte in Pädagogik an der Johann Wolfgang von Goethe – Universität in Frankfurt am Main.

 

Zielgruppe: Angesprochen sind alle MitarbeiterInnen des Gewaltschutzsystems, aber auch MitarbeiterInnen von Gesundheitseinrichtungen, sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Die Teilnahme ist kostenlos. Für Snacks und Erfrischunge ist gesorgt. Bitte melden Sie sich formlos bei Frau Safar per E-Mail (niwin.safar@mimi-delta.org) an.

 

Mehr Informationen finden Sie hier